Projekte mit TAT erfolgreich umsetzen

Mit dem Engagementtag können Sie eine Idee realisieren, die Sie vielleicht schon lange im Kopf haben, für die aber bisher keine Zeit, kein Know How oder nicht genügend Ressourcen zur Verfügung standen.

So können Sie an TAT teilnehmen:

Es geht darum, mit dem Unternehmen gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Das bedeutet nicht automatisch ein handwerkliches Projekt. Sie können den Tag z.B. auch dazu nutzen, in einem Workshop an bestimmten Themen zu arbeiten oder Ihren haupt- und/oder ehrenamtlichen Mitarbeitern etwas Gutes zu tun.

Durch die Initiative TAT erhalten Sie Kontakt zu Unternehmen und können ihnen Ihre Arbeit nahebringen. Und möglicherweise entstehen aus dieser ersten gemeinsamen Aktion längerfristige Verbindungen.

Wenn Sie als gemeinnützige Organisation oder soziale Einrichtung an TAT teilnehmen möchten, ist das ganz einfach. Teilnehmen kann jede Organisation, die als gemeinnützig gilt. Im Zweifel können Sie direkt beim TAT-Organisationsteam nachfragen, ob Sie sich bewerben können.

Ihr Ansprechpartner:
Carsten Müller-Meine, Ehrenamtsagentur Trier
Tel.: 06 51/ 9 12 07 02

Diese und viele weitere Projekte wurden in den letzten Jahren umgesetzt:

Hinweise für die Projektauswahl

Das Projekt sollte so konzipiert sein, dass es an einem Tag gut machbar ist und ein sichtbares, sinnvolles Ergebnis bringt.

Welche Projektformen sind möglich?

Folgende Projekte können Sie im Rahmen von TAT umsetzen:

  • ein Vorhaben, das schon lange aufgeschoben wurde, weil nicht genug HelferInnen zur Verfügung standen, z.B. die Einrichtung/Neugestaltung eines einzelnen Raums (Aktivprojekt).
  • eine Aktivität, die die Beteiligten einmal aus ihrem Alltag reißt und bei dem die Begegnung im Mittelpunkt steht , z.B. ein Ausflug. (Begegnungsprojekt).
  • oder ein Projekt, für das spezielle s Fachwissen benötigt wird, z.B. im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Recht, EDV oder ähnliches (Kompetenzprojekt).

Je deutlicher der Nutzen für die Organisation und ihre Adressaten/Nutzer/Klienten herauskommt, umso besser. Im Mittelpunkt sollten ein sichtbares Ergebnis und das gemeinsame Erlebnis stehen. Letzteres bedeutet auch, dass Mitarbeiter/Mitglieder/Angehörige der Einrichtung mit anpacken und der Unternehmenspartner nicht einfach sich selbst überlassen bleibt.

Bitte bedenken Sie weiterhin:

  • Das Projekt sollte unabhängig von finanzieller Unterstützung durch das TAT-Unternehmen sein. Sollten Sie dennoch finanzielle Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an die Initiative „Meine Hilfe zählt“ unseres Medienpartners Trierischer Volksfreund.
  • Das Projekt sollte auch bei schlechtem Wetter durchführbar sein.
  • Es sollte im Vorhinein klar sein, wie viele Personen und welches Material benötigt wird und ob evtl. Fachkenntnisse nötig sind.
  • Es ist zu prüfen, ob behördliche Genehmigungen erforderlich sind.
  • Es muss eine/n festen KoordinatorIn/AnsprechpartnerIn geben.

Die Vorbereitung und Durchführung der Projektbörse

 

Die Projektbörse ist das zentrale Element von TAT. Auf der Projektbörse stellen Sie Ihr Projekt vor und vereinbaren eine Kooperation mit einem Unternehmen. Bei Nicht-Teilnahme an der Projektbörse erfolgt keine (Nach-)Vermittlung durch das TAT-Organisationsteam.

Hinweise für die Ansprache der Unternehmer

  • Arbeiten Sie mit „Hinguckern“, die zum „Stehenbleiben“ einladen!
  • Kommen Sie am besten mindestens mit zwei Personen zur Standbetreuung.
  • Die Standbetreuer sollten kommunikativ und begeisterungsfähig sein!
  • Sprechen Sie die anwesenden Unternehmer von sich aus an!
  • Versuchen Sie, persönlich zu überzeugen und Herzen zu gewinnen!
  • Verstecken Sie sich nicht hinter Ihrem Stand bzw. Ihrem Tisch.
  • Halten Sie Ihre Absprachen/Vereinbarungen auf den ausliegenden Formularen fest.
  • Lassen Sie sich einen festen Ansprechpartner von Unternehmerseite nennen und legen Sie bereits im Vorfeld Ihrerseits einen festen Ansprechpartner fest.

Hinweise für die Gestaltung des Stands:

  • Beschreiben Sie kurz und übersichtlich Ihre Projektidee unter Nennung der benötigten Personenzahl voraussichtliche Anzahl der benötigten Helfer der Unternehmen.
  • Schreiben Sie gut lesbar und achten bitte dabei auf die Schriftgröße.
  • Arbeiten Sie mit großen, ansprechenden Fotos/ Motiven.
  • Stellen Sie Ihre Einrichtung kurz und knapp vor.
  • Vielleicht ist es Ihnen möglich, Ihr Projekt plastisch darzustellen. Nutzen Sie diese Gelegenheit – damit erzielen Sie mehr Aufmerksamkeit!
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Nach der Projektbörse ist vor der Engagementwoche

Nach der Projektbörse gilt für alle beteiligten Einrichtungen:
  • frühzeitig Kontakt zum Unternehmen herstellen über Planung/Realisierung des Projekts sprechen
  • Ansprechpersonen festlegen und diese gegenüber Kollegen und dem Unternehmenspartner benennen
  • eventuelle Planungsänderungen schriftlich festhalten
  • evtl. benötigte Genehmigungen für die Projektumsetzung einholen
  • Versicherungsschutz der Projektmitarbeiter klären
  • Wenn Einrichtungen selber einen Partner gesucht und gefunden haben oder weitere Unternehmen mit einbeziehen, muss das TAT-Organisationsteam darüber informiert werden.

Die Umsetzung der Projekte in der Engagementwoche

Für die Projektumsetzung in der Engagementwoche ist sicherzustellen,

  • dass benötigtes Material und Werkzeug bereitstehen
  • dass für Verpflegung und Getränke gesorgt sowie Pausen eingeplant sind
  • dass die Unternehmensrepräsentanten nicht allein gelassen werden, sondern sich Mitarbeiter/Mitglieder/Angehörige an der Projektarbeit beteiligen
  • dass dem TAT-Organisationsteam auf Anfrage Ort und Zeit der Umsetzung für Fotoaufnahmen genannt werden und dass diese auch eingehalten bzw, das TAT-Organisationsteam rechtzeitig über Änderungen informiert wird
  • dass ggf. eigene Fotos in Druckqualität (Auflösung 300dpi) gemacht und dem TAT-Organisationsteam eingereicht werden
  • dass das Projekt wegen der After-Work-Party pünktlich beendet wird und die Unternehmenspartner zu der Party eingeladen werden

After-Work-Party

Die After-Work-Party, die in der Regel am letzten Tag der Engagementwoche statt findet, ist das abschließende Element eines jeden TAT-Jahres.

Die Teilnahme aller aktiven Projektbeteiligten (sowohl von der gemeinnützigen Organisation als auch vom Unternehmen) ist ausdrücklich gewünscht und wird vom Organisationsteam auch erwartet, da es zur Kultur des Projekts und vor allem der Anerkennung gehört. Die Teilnahme inkl. Rahmenprogramm und Verköstigung ist für alle Aktiven in der Regel kostenlos – dafür sorgt das TAT-Organisationsteam.

Grundsätzliches

  • Verantwortlich für die Planung und Realisierung eines Projekts/ einer Aktion ist die gemeinnützige Einrichtung (also nicht der/ die Unternehmenspartner oder die Mitglieder des TAT-Organisationsteams).
  • Die Vertreter/in der Einrichtung sollte rechtzeitig vor der Engagementwoche auf das Unternehmen zugehen und den Kontakt bis zur Projektrealisierung pflegen.
  • Es empfiehlt sich, auf beiden Seiten feste Ansprechpartner festzulegen, die über den kompletten Planungszeitraum bis zur Engagementwoche im Kontakt miteinander stehen und die erforderlichen Absprachen vornehmen.
  • Die/der feste Ansprechpartner/in ist auch für das TAT-Team wichtig – es muss gewährleistet sein, dass bei (An-)Fragen eine kurzfristige Kontaktaufnahme möglich ist. Daher sind aktuelle Telefonnummern und E-Mail-Adressen (die regelmäßig abgerufen werden) wichtig.
  • Alle Absprachen und Änderungen zwischen der gemeinnützigen Einrichtung und dem Partnerunternehmen sollten schriftlich festgehalten werden, um späteren Unklarheiten vorzubeugen.
  • Für eventuell benötigte Genehmigungen vor der Projektumsetzung sowie die anschließende eventuell notwendige offizielle Abnahme hat die gemeinnützige Organisation selbst zu sorgen.
  • Jede gemeinnützige Organisation muss den Versicherungsschutz (Unfall-/Haftpflichtversicherung) für ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter für die Projektumsetzung überprüfen.
  • Die gemeinnützige Organisation haftet selbst für eventuell aus dem Projekt resultierende Schäden. Eventuell muss mit dem Partnerunternehmen eine schriftliche Haftungsbegrenzung vereinbart werden.
  • Auf der Projektbörse nicht direkt vermittelte Projekte werden auf der Homepage unter www.tat-trier.de veröffentlicht und Unternehmen werden nochmals gezielt vom TAT-Organisationsteam angesprochen. In der Regel führt dieser Prozess zum Erfolg – dennoch können und sollen Einrichtungen aber auch selbst Firmen vorschlagen und/oder ansprechen. Wichtig ist hier, dass eine Rückmeldung an das TAT-Team erfolgt.